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Klar doch, mindestens 5 Leute umarmen, für jemanden das Geschirr spülen und tatkräftig bei dem Bau einer Maschine mitwirken, die bewirken sollte, dass die Leiter morgens rechtzeitig aus dem Schlafsack kommen. Diese Aufgaben und noch ein paar andere mussten über Pfingsten die 50 Pfadfinder und Pfadfinderinnen des Stammes St. Andreas erledigen, um am Ende den begehrten Topscout Aufnäher für ihr Klufthemd zu bekommen. Am Freitagabend führte unsere Erzählerin Caroline den Stamm mit einer Mitmachgeschichte in das Thema des Lagers ein. Allen war klar, so wie in der Geschichte erzählt, dass die Leiter jeden morgen verschlafen und deshalb ihre Aufgaben als Topscout nicht erfüllen können, weil niemand wach wird, um ihnen einen Kaffe zu kochen, darf es bei uns nicht werden. Eine Maschine, die entweder Kaffee kocht oder die Leiter weckt muss her. Für den Nachweis, dass alle Aufgaben, die notwendig sind um Topscout zu werden, erledigt sind, bekam jeder Teilnehmer ein Lagerheft. Dort waren die Aufgaben aufgeführt und die Erledigung sollte mit einem Stempel dokumentiert werden. Dazu musste jeder sich erst einmal einen Stempel basteln. Neben einfachen Sternchen entstanden auch toll gestaltete Stempel. Da eine der Aufgaben war, das man mindestens 5 Leute umarmen sollte, sah man immer wieder Pfadfinder und Pfadfinderinnen, die sich in den Armen lagen. Dass Peter der beliebteste Leiter war, konnte man an der Menge der Briefe die er bekam, gut erkennen. Denn eine der Aufgabe war es auch, einen Brief an ein Mitglied der Leiterrunde zu schreIben. In einem Geländespiel rund um den Stellberg, galt es an verschiedenen Stationen Bausteine für die erwähnte Maschine zu finden. Nur wer den Baustein fand konnte ermitteln, welche die nächste Aufgabe war und wo die nächste Station zu finden war. Am späten Nachmittag des Samstags kamen alle erschöpft wieder am Zeltplatz an. Am Sonntag war es dann soweit. Die Maschine wurde gebaut. Es war gar nicht so einfach, aus Autoreifen, Paletten, Regenschirmen, Wannen, Stühlen eine Maschine zu bauen, die, wenn sie am Anfang angestoßen wird, die Bewegung weitergibt, bis am Ende mit großem Getöse die Leiterweckmaschine angestoßen wird.
Nach dem von der Pfadfinderstufe und unserem Stammeskuraten Bimmi vorbereiteten Gottesdienst, den wir mit unserem Diözesankuraten Thomas Renze feierten, war es dann soweit. Die Maschine wurde ausprobiert. Und es funktionierte wirklich. Nachdem der Zeitmechanismus, ein auslaufender Wasserkanister, in Gang gesetzt wurde, ging die Bewegung bis zum Ende der Maschine durch.
Dies musste bei Grillwürstchen und Stockbrot am Lagerfeuer gefeiert werden. Nach einer für manche kurzen Nacht musste am Montagmorgen die Zelte leider schon wieder abgebaut werden und es ging mit dem Rhönradbus wieder zurück nach Fulda. Alle waren sich einig, dass es ein tolles Lager war. Ein ganz besonderer Dank gilt deshalb dem Vorbereitungsteam Andi, Caro, Lucas und Raphaela. Wenn ihr mehr wissen wollt schaut Euch die Bilder und den Film auf unserer Homepage an.
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