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Alexandra
Super interessante Seite! Ursprünglich war ich auf der Suche nach anderen Seiten, aber über so einen interessanten Umweg freue ich mich immer wieder!
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Was muss man tun, um Topscout zu werden?

Klar doch, mindestens 5 Leute um­armen, für jemanden das Geschirr spülen und tatkräftig bei dem Bau einer Maschine mitwirken, die bewirken sollte, dass die Leiter morgens rechtzeitig aus dem Schlaf­sack kommen. Diese Aufgaben und noch ein paar andere mussten über Pfingsten die 50 Pfadfinder und Pfadfinderinnen des Stammes St. Andreas erledigen, um am Ende den begehrten Topscout Aufnäher für ihr Klufthemd zu bekom­men.

Am Freitagabend führte unsere Erzählerin Caroline den Stamm mit einer Mitmach­geschichte in das Thema des Lagers ein. Allen war klar, so wie in der Geschichte erzählt, dass die Leiter jeden morgen ver­schlafen und deshalb ihre Auf­gaben als Topscout nicht erfüllen können, weil nie­mand wach wird, um ihnen einen Kaffe zu kochen, darf es bei uns nicht werden. Eine Maschine, die entweder Kaffee kocht oder die Leiter weckt muss her. Für den Nachweis, dass alle Aufgaben, die not­wendig sind um Topscout zu werden, erledigt sind, bekam jeder Teilnehmer ein Lagerheft. Dort waren die Aufgaben auf­geführt und die Erledi­gung sollte mit einem Stempel dokumentiert werden. Dazu musste jeder sich erst einmal einen Stem­pel basteln. Neben ein­fachen Sternchen ent­standen auch toll ges­taltete Stempel.

ImageDa eine der Auf­gaben war, das man mindes­tens 5 Leute um­armen sollte, sah man immer wieder Pfadfinder und Pfad­finderin­nen, die sich in den Armen lagen. Dass Pe­ter der beliebteste Leiter war, konnte man an der Menge der Briefe die er bekam, gut erkennen. Denn eine der Auf­gabe war es auch, einen Brief an ein Mitglied der Leiter­runde zu schreIben.
In einem Geländespiel rund um den Stell­berg, galt es an verschiedenen Stationen Bausteine für die erwähnte Maschine zu finden. Nur wer den Bau­stein fand konnte ermitteln, welche die nächste Aufgabe war und wo die nächste Station zu finden war.
Am späten Nachmittag des Samstags kamen alle erschöpft wieder am Zeltplatz an.

Image Am Sonntag war es dann soweit. Die Ma­schine wurde gebaut. Es war gar nicht so einfach, aus Auto­reifen, Paletten, Regen­schirmen, Wannen, Stüh­len eine Ma­schine zu bauen, die, wenn sie am Anfang ange­stoßen wird, die Bewegung weitergibt, bis am Ende mit großem Getöse die Leiter­weck­maschine angestoßen wird.

ImageNach dem von der Pfad­finderstufe und unserem Stammes­kuraten Bimmi vorbe­reite­ten Gottes­dienst, den wir mit unse­rem Diöze­san­kuraten Tho­mas Renze feierten, war es dann soweit. Die Maschine wurde auspro­biert. Und es funktionierte wirklich. Nach­dem der Zeitmechanismus, ein auslaufen­der Wasserkanister, in Gang gesetzt wurde, ging die Bewegung bis zum Ende der Ma­schine durch.
ImageDies musste bei Grillwürstchen und Stockbrot am Lagerfeuer gefeiert werden.
Nach einer für manche kurzen Nacht musste am Montagmorgen die Zelte leider schon wieder ab­gebaut werden und es ging mit dem Rhönradbus wieder zurück nach Fulda.
Alle waren sich einig, dass es ein tolles La­ger war. Ein ganz besonderer Dank gilt deshalb dem Vorbereitungsteam Andi, Caro, Lucas und Raphaela.

Wenn ihr mehr wissen wollt schaut Euch die Bilder und den Film auf unserer Homepage an.